Computertomographie
Was ist eine Photon-Counting Computertomografie (PCCT)?
Die Photon-Counting Computertomografie (PCCT) ist ein hochmodernes bildgebendes Verfahren, bei dem mit Hilfe von Röntgenstrahlen und neuester Computertechnik detaillierte Quer-, Längs- und 3D-Aufnahmen vom Inneren des Körpers erstellt werden. Sie liefert in kurzer Zeit hochauflösende Bilder von Organen, Knochen und Blutgefäßen.
Vergleich konventionelles CT zu Photon-Counting-CT
In den folgenden Bildvergleichen sehen Sie links jeweils eine Aufnahme aus einem konventionellen CT, rechts jene aus einem modernen Photon-Counting-CT. Die deutlich höhere Bildauflösung bei gleichzeitig wesentlich geringerer Strahlenbelastung ist klar erkennbar. Besonders profitieren davon Kinder sowie Patientinnen und Patienten mit regelmäßig notwendigen Kontrolluntersuchungen.
Der Vergleich eines konventionellen CTs mit einem Photon-Counting-CT entspricht in etwa einem Vergleich von einem pixeligen „Schwarzweiß Röhrenfernseher“ zu einem „hochmodernen 8K Flatscreen“.
Innenohr
Vor allem bei sehr feinen Strukturen wie im Innenohr sind mittels Photon-Counting-CT detailreiche Darstellungen der Knochenstruktur möglich.
Handgelenk
Beim Gelenken sind mit dem Photon-Counting-CT Darstellungen von feinsten Strukturen möglich.
Lunge
Das Photon-Counting-CT ermöglicht die Darstellung feinster Lungengewebestrukturen – bei einer Strahlendosis, die der eines herkömmlichen Röntgens in zwei Ebenen entspricht. Dank der spektralen Bildgebung können zudem auch Bereiche mit verminderter Durchblutung farblich sichtbar gemacht werden.
Knie
Das Photon-Counting-CT zeigt selbst feinste Knochenstrukturen – selbst bei Metallimplantaten wie Schrauben – klar und ohne störende Artefakte. Außerdem macht die spektrale Bildgebung auch Knochenmarksödeme sichtbar.